Die Zweifeldiät, Tag 20: eine Zwischenbilanz

Ihr Lieben. In wenigen Tagen verabschiede ich mich für 5 Wochen nach Indien und weiß noch nicht, ob ich am 11. Februar Zeit und Nerven haben werde, schriftlich die 30 Tage Zweifeldiät zu feiern (nicht: zu beenden). Deshalb kurz vor Abreise eine kleine Zwischenbilanz.

Seit Dana und ich die Zweifeldiät ausgerufen haben, ist unter anderem Folgendes passiert:

1. Meine Kollegen haben mich an meinem Geburtstag mit einem veganen Mittagessen und Geschenken von Chakra-Seife bis Räucherset überschüttet. Ich so: Geheult.

2. Ich habe mit neuen Bekanntschaften länger als gewohnt Augenkontakt gehalten. Eine Sache, für die ich oft zu schüchtern bin. Und eine bereichernde Erfahrung, sich so offen und angenommen zu fühlen.

3. Eine Runde Tarot-Ziehen letzten Sonntag: Der Narr für die Vergangenheit (“Wage etwas, trau dich, zu springen!”). Der Turm für die Gegenwart (“Mach dich bereit für die Transformation.”) und die Neun der Kelche für die Zukunft (“Freude”). Da hat sich doch mal wieder Kali im Karnevalskostüm eingeschlichen. Die Schöne, die immer Recht hat.

4. Ich habe angefangen, ein “Gute Nacht” Tagebuch zu führen, in dem ich jeden Tag einige Gedanken aufschreibe und ankreuzen kann, wie es mir ging. Es fällt mir überraschend leicht, das jeden Abend konsequent zu tun. Und als mir eine befreundete Yogalehrerin empfahl, ich solle mir “was Kleines, was sich nach Zuhause anfühlt” mit nach Indien nehmen, wusste ich gleich: Das Gute-Nacht-Buch ist es.

5. Darin ist auch ein Stimmungs-Chart, mittels dessen ich täglich aufgekommene Selbstzweifel und ein paar andere Gefühle visualisiere. Vor einer guten Woche war es leider ein ziemliches Auf und Ab, aber je näher meine Reise rückt, desto klarer wird meine Sicherheit.

6. Ich habe zugesehen, wie Dana und Valerie ein wunderbares Projekt auf die Beine gestellt und ihren Workshop schneller gefüllt haben, als ich “Kali Kollektiv” sagen kann. Und ich bin sicher, dass es großartig wird. Diesmal kann ich nicht dabei sein, aber dafür freue ich mich umso mehr auf zukünftige Events von und für Menschen, die weniger zweifeln wollen!

7. Ich habe mich getraut, die facebook-Schwarmintelligenz um Hilfe zu bitten und einiges für meine Reise organisiert, was sonst kompliziert und/oder teuer geworden wäre. Danke!

8. Ich habe angefangen, mich auf seltsam erdende Weise jemandem zu öffnen, den ich nur wenige Stunden kenne. Ausgehend von der Wurzel, falls das für irgendwen Sinn ergibt. Und spüre dabei großes Vertrauen.

9. Ich habe einfach mal ein paar alte Fotos geteilt, die ich vor langer Zeit in meinem Handy mit Herz markiert hatte und die mich mit Freude erfüllen.

10. Ich habe einen überquellenden Wäschekorb voller Klamotten, Bücher und Yogaprops in einen Rucksack gequetscht. Und wie durch ein Wunder passt alles hinein!

Was das alles jetzt mit der Zweifeldiät zu tun hat? Vieles hiervon wäre nicht passiert, wenn ich nicht gedacht hätte: Du bist geil. Mach einfach! Das schlimmste, was passieren kann, ist gar nichts. In diesem Sinne:

Lasst es euch gut gehen, bleibt zweifelsfrei ihr selber und wir sehen uns spätestens im März! Liebe.

Wir wollen dich geil sein sehen! Teile deine #zweifeldiaet Momente über Instagram mit uns.

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